Rundgang Step 10
Rundgang

Tibetische / Indische Klangschalen

Die Ursprünge der Klangschalen.

Traditionell handgefertigte Klangschalen sind einzigartige Kunstwerk -Unikate-, aus der Himalaya Region (Tibet, Nepal, Indien), mit authentischem Klang. Sie begeistern durch klare, langanhaltende Klänge und eignen sich optimal für alle Einsatzbereiche.

Tibetische Klangschalen

Die genauen Ursprünge der tibetischen Klangschalen, auch buddhistische Klangschalen genannt, sind nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich entwickelten sie sich aus Alltagsgegenständen in Osttibet und verbreiteten sich mit der Zeit bis nach Nepal. Andere Quellen gehen davon aus, dass die ersten Klangschalen im Kathmandu-Tal von den kunstfertigen Newar hergestellt wurden, einem Volk, das für seine Schnitzereien, Architektur und Metallarbeiten bekannt ist.


Indische Assam Klangschalen

Assam-Klangschalen, auch häufig als Manipuri bekannt, stammen aus dem gleichnamigen Bundesstaat in Indien. Diese Schalen zeichnen sich durch ihre kompakte und sehr flache Form aus. Sie sind meist leicht und erreichen nur selten ein Gewicht von mehr als 600 Gramm. Dank ihrer hochwertigen Verarbeitung bieten sie ein besonders klangvolles und reines Klangbild.

Indische Bihar Klangschalen

Bihar-Klangschalen stammen aus dem gleichnamigen indischen Bundesstaat und zeichnen sich durch ihre besondere Form aus: Der Innenboden ist gewölbt, während die Außenwände hoch und leicht nach innen gezogen sind. Ihre dünne Wandstärke sorgt für einen tiefen, glockenartigen Klang, der besonders angenehm und voll klingt.

Im Vergleich zu Klangschalen mit ähnlichem Gewicht sind Bihar-Klangschalen meist größer, verfügen jedoch über eine dünnere Wandstärke. Ihr Gewicht liegt selten über 1000 Gramm, was sie handlich und vielseitig einsetzbar macht.


Indische Orissa Klangschalen

Klangschalen aus Orissa zeichnen sich durch eine gerade Außenwand und einen flachen Boden aus. Dadurch entsteht ein Klang, der präzise und klar fokussiert ist, statt breit und diffus zu wirken. Orissa Klangschalen sind zudem selten schwerer als 1000 Gramm, was ihre handliche Form unterstreicht.


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